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"Doch das Sein - was ist das Sein? Es ist
Es selbst. Dies zu erfahren und zu sagen, muss das künftige Denken
lernen." Zitat aus Platons Lehre von der
Wahrheit mit einem Brief über den "Humanismus",
Francke Verlag Bern, 1975
Nach dem Abitur studiert
Martin Heidegger 1909 zunächst katholische Theologie und
Philosophie. 1911 gibt er jedoch das Theologiestudium auf und
konzentriert sich auf das philosophische Studium. Die
Phänomenologie Edmund
Husserls prägt entscheidend sein philosophisches Denken. Das
bekanntestes Werk Martin Heideggers ist "Sein und Zeit"
aus dem Jahre 1927. Danach erscheinen in rascher Folge weitere
Schriften. Sie befassen sich unter vielem anderem mit der Geschichte
der Philosophie, mit Interpretationen von Dichtungen (u.a. Hölderlin
und Rilke), über die
Sprache, über die Kunst und das Wesen der Technik. Nach dem 2.
Weltkrieg führt die Auseinandersetzung mit der zentralen Frage
nach dem Sein zu einer neuen Orientierung seines Denkens, die er mit
dem Begriff "die Kehre" bezeichnet.
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